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Integrationsassistenz für Menschen mit Behinderungen

 

Unterstützung auf dem Weg in Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes

Die Segeberger Wohn- und Werkstätten fördern und begleiten Menschen mit Behinderungen mit dem Ziel, ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und Normalität zu führen. In Werkstätten an den Standorten Wahlstedt, Kaltenkirchen, Bad Segeberg, Henstedt-Ulzburg und Rickling stellen die Segeberger Wohn- und Werkstätten mehr als 400 behinderten Menschen einen Arbeitsplatz zur Verfügung.

 

Für Menschen mit psychischen und geistigen Behinderungen, die in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes arbeiten möchten und auch die Fähigkeiten dazu besitzen, bietet die Integrationsassistenz Unterstützung an.

 

 

Qualifizierung für den allgemeinen Arbeitsmarkt

In Zusammenarbeit mit der Integrationsassistenz lernen die Klienten das, was sie für ihren beruflichen Alltag und ihre berufliche Weiterentwicklung benötigen. Dazu tragen bei:

  • ein breites Angebot von Bildungsmöglichkeiten. (z.B.: Computerkurs, Gabelstaplerschein, Pflanzenkunde oder eine Qualifizierung in der Gastronomie)
  • berufliche Bildungsmaßnahmen außerhalb der Werkstatt 
  •  die Erweiterung der Sozialkompetenz und die Allgemeinbildung 

 

Die Beschäftigten werden unterstützt, realistische Ziele zu formulieren, die mit den Potenzialen und den realen Gegebenheiten in Einklang stehen.

 

Um den passenden Arbeitsplatz zu finden, haben die Klienten die Möglichkeit, sich zunächst innerhalb der Segeberger Wohn- und Werkstätten auszuprobieren und zu qualifizieren. Hierfür bieten die verschiedenen Arbeitsbereiche ein breites Spektrum an Tätigkeitsfeldern. Gemeinsam mit dem Klienten wird herausgefunden, welche Art von Tätigkeit seinen Wünschen und Fähigkeiten entspricht.

 

Die Integrationsassistenz hilft bei

  • der Vorbereitung auf neue Aufgaben
  • der Qualifizierung für Tätigkeiten 
  •  der Vermittlung von Arbeitsplätzen
  • der Betreuung am Arbeitsplatz.

 

Eine regelmäßige Begleitung am Arbeitsplatz bietet auch für die Arbeitgeber professionelle Unterstützung bei der Einarbeitung des Klienten in seinem Arbeitsumfeld im Betrieb.

 

 

Vom Praktikum zur Beschäftigung

Die Integrationsassistenz ist auf Kooperation mit Unternehmen und Unterstützung durch Arbeitgeber angewiesen. Es werden Unternehmen gesucht, die dazu bereit sind, Menschen mit Behinderungen in ihrem Betrieb eine Chance zur Integration zu geben. Das kann mit einem Praktikum beginnen und in einen »ausgelagerten Arbeitsplatz« einmünden.

 

Bei einer Beschäftigung auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz ist der Arbeitnehmer mit Behinderung in einem Unternehmen beschäftigt. Die Geld- und Sozialleistungen erfolgen weiterhin über die WfbM.

 

Wer sich dafür entscheidet, in seinem Unternehmen Menschen mit Behinderungen eine Perspektive im Arbeitsleben zu ermöglichen, erhält

  • die Möglichkeit, den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten kennenzulernen und zu erproben (auch längerfristig).
  • fachliche Begleitung und Unterstützung durch die Integrationsassistenz.
  • eine tägliche und bedingungslose Rückkehroption des Beschäftigten.
  • beim Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis die Möglichkeit, finanzielle Unterstützungsleistungen zu beantragen.

 

Kontakt

Segeberger Wohn- und Werkstätten

Industriestraße 11 b

23812 Wahlstedt

Tel. 04554/905700

Fax 04554/905728

moeller.peter@sewowe.de

 

Ihre Ansprechpartner:

  • Peter Möller, Einrichtungsleitung
  • Sonja Decker, Integrationsassistenz